Barrierefreiheit entscheidet über Zugang – und über Nutzung, Reputation und rechtliche Sicherheit.
Erkennen Sie reale Nutzungshürden aus Sicht betroffener Menschen und priorisieren Sie Maßnahmen, die tatsächlich Wirkung entfalten, statt sich ausschließlich auf formale Checklisten zu verlassen.
Gerne beraten wir Sie.
Wir untersuchen digitale Benutzerschnittstellen– von Websites, Apps bis zu einfachen Self-Service-Strecken– im Teststudio oder kontextuell vor Ort.
Corporate Websites, Onlineshops, (interne) Portale
Apps, Smartphones, Tablets, Wearables
Login- und Identifikationsstrecken, Kiosksysteme, Terminals
Smart-Home-Steuerungen, Energie- oder PV-Dashboards
So arbeiten wir
Gemeinsam definieren wir Ziele, Zielgruppen, Hilfsmittel und Nutzungsszenarien und legen fest, wie Ihr Team in Beobachtung und Auswertung eingebunden wird.
Wir rekrutieren passende Teilnehmer mit visuellen oder motorischen Einschränkungen über spezialisierte Netzwerke und bereiten das technische Setup für Inhome-Tests vor.
Studienteilnehmer verwenden Ihr digitales Angebot im realen Alltag mit Screenreadern, Braillezeilen oder alternativen Eingabegeräten, während Ihr Team zeitversetzt im Schulterblick dabei ist.
Wir werten die Sessions entlang von WCAG und Nutzungsszenarien aus, priorisieren die identifizierten Barrieren und formulieren konkrete Handlungsempfehlungen, ergänzt um Kompaktbericht, Highlight-Video und Abschlussbesprechung.
Sie haben andere Vorstellungen? Wir entwickeln mit Ihnen gerne ein individuelles Setup.
Frequently Ask Question
Automatisierte Checks identifizieren formale Verstöße im Code. Ein Barrierefreiheitstest zeigt, wo Menschen trotz technischer Konformität im Alltag scheitern.
Automatisierte Prüfverfahren erkennen beispielsweise fehlende Alternativtexte, unzureichende Kontraste oder semantische Strukturprobleme. Sie prüfen jedoch nicht, ob Abläufe verständlich sind, Interaktionsmuster funktionieren oder Orientierung gegeben ist.
Erst die reale Nutzung mit Screenreader, Braillezeile oder alternativer Eingabe macht sichtbar, wo Prozesse abbrechen, Orientierung verloren geht oder Interaktionen unnötig kognitiv überfordern.
Besonders relevant ist der Test für transaktionsorientierte Anwendungen, bei denen Nutzungserfolg wirtschaftlich oder rechtlich entscheidend ist.
Websites, Self-Service-Portale, Login- und Identifikationsstrecken, E-Commerce-Anwendungen, Verwaltungsportale oder Healthcare-Services stehen häufig im Fokus.
Je nach Fragestellung testen wir mit Personen mit Seh- oder motorischen Einschränkungen.
Dazu gehören hochgradig sehbehinderte oder blinde Personen, die mit Screenreader, Braillezeile oder Vergrößerungssoftware arbeiten, sowie Personen mit motorischen Einschränkungen, die alternative Eingabegeräte nutzen.
Die Rekrutierung erfordert spezialisierte Netzwerke und ist komplexer als bei Standard-Usability-Tests.
Paneldatenbanken sind für diese Zielgruppen häufig ungeeignet. Erfolgreiche Rekrutierung basiert auf gewachsenen Kontakten zu Selbsthilfegruppen, Vereinen und persönlichen Empfehlungen.
Eine Session dauert typischerweise 60 Minuten zuzüglich technischer Vorbereitung.
Bei Screenreader- oder assistiver Nutzung verlängern sich Navigations- und Interaktionszeiten deutlich im Vergleich zu Standardtests. Pro Termin sollte mit 60–90 Minuten gerechnet werden.
Ihr Team kann die Sessions beobachten und aktiv in Debriefings und Priorisierung eingebunden werden.
Im Teststudio ist eine Live-Beobachtung möglich. Bei Inhome-Sessions wird aus Gründen des Datenschutzes und der Privatsphäre häufig zeitversetzt übertragen.
Nein. Gerade nicht konforme Systeme profitieren besonders vom Praxistest.
Ein Barrierefreiheitstest ist keine formale Zertifizierung, sondern eine realitätsnahe Nutzungsevaluation. Er hilft, technische und konzeptionelle Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und strukturiert zu beheben.
faq-section-maincta: „Erstgespräch vereinbaren“Weitere Methoden
Nutzerforschung ist oft der Einstieg, wir begleiten Sie auch in der Umsetzung.
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Klären Sie, welche Funktionen Ihre Nutzer wirklich brauchen: Wir strukturieren Anforderungen aus Fachbereichen, Stakeholder-Interviews und Nutzungskontext, sodass daraus eine klare, UX-orientierte Produkt-Roadmap entsteht.
Lassen Sie Ihre digitalen Anwendungen von echten Nutzern auf den Prüfstand stellen und gewinnen Sie konkrete, priorisierte Ansatzpunkte, um Bedienung, Effizienz und Nutzererlebnis spürbar zu verbessern.
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